Rechtsextremer Lehrer aus Graz

December 18, 2011

Mag. Günther W. (Nachname der RFJwatch-Redaktion bekannt) alias „Gunter Waldtstein“ aus Graz ist Mitglied der blau-braunen Facebook-Hass-Szene. Der Großteil seiner Kommentare auf seiner „Pinnwand“ besteht aus vor Hass triefenden, meist in Großbuchstaben geschriebenen Hetztiraden gegen die EU, politisch links Orientierte, SozialhilfeempfängerInnen und „Ausländer“.

W. studierte in Graz Geschichte und Sozialkunde sowie Latein auf Lehramt und behauptet von sich, als Lehrer tätig zu sein. Angesichts seiner Aussagen auf seiner Facebook-Seite fragt mensch sich, ob Menschen, die derartiges Gedankengut verbreiten, als Pädagogen tätig sein sollten…

W.’s Beispiel unterstreicht einmal mehr, dass die FPÖ beste Kontakte zur rechtsextremen Hass-Szene hat: So gratuliert ihm etwa der FPÖler Werner Kandler auf seiner Facebook-Seite zum Geburtstag.

Die FPÖ Hagenberg meldet sich mit Verschwörungstheorien zu Wort:

W. ist mit seinem Job als Lehrer offenbar unzufrieden: Als Sündenböcke dienen „barbarische Horden aus Ausländerkindern“…

W. tritt offen rassistisch auf:

Auch Antisemitismus findet sich in seinen Hass-Parolen:

Auch der Holocaust und Hitler sind immer wieder Thema für W.:

„Asoziale“ und „Schmarotzer“ sollen nach W.’s Vorstellung „eliminiert“ werden:

Treu den rechtsextremen Vorstellungen soll nur Nahrung bekommen, wer arbeitet:

Auf Facebook lebt W. seine Gewaltfantasien offen aus:

Wie bei Rechtsextremen üblich, wird jeglicher Rassismus und Antisemitismus geleugnet:

FP-Gemeinderätin Barbara Gunacker unterstützt Nazi-Verbrecher Priebke

October 9, 2011

Der Nazi-Kriegsverbrecher Erich Priebke erfreut sich in der Neonazi-Szene und bei einigen FPÖ-FunktionärInnen größter Beliebtheit. Erst kürzlich berichteten wir darüber, dass Stefan Kohlbauer, FP-Gemeinderat von Pettenbach (Oberösterreich) und Vize-Obmann des „Ringes freiheitlicher Jugend“ im Bezirk Kirchdorf, einerseits ein braunes Solidaritätskonzert zu Gunstes Priebkes besuchen wollte und andererseits auf der Facebook-Seite „Freiheit für Erich Priebke!“ Mitglied ist. Auf letzterer finden sich noch zahlreiche weitere ÖsterreicherInnen wie zB Ludwig Reinthaler (Wels) und Bernhard Kreisl (Suben). Und auch die FPÖ-Gemeinderätin und FP-Fraktionsobfrau von Krenglbach (Oberösterreich), Barbara Gunacker, ist mit von der Partie.


Schon in der Vergangenheit fiel Gunacker einschlägig auf, etwa als Administratorin einer Facebook-Seite der neonazistischen Bürgerliste „Die Bunten“.

FPÖler aus Bad Ischl solidarisiert sich mit Nazibarden

October 8, 2011

Christian Kain ist Anhänger der FPÖ. Im Jahr 2009 kandidierte er für den Gemeinderat im oberösterreichischen Bad Ischl. Kain spricht aus, was wohl viele FP-AnhängerInnen denken…

Als Reaktion auf einen Facebook-Beitrag des deutschen Neonazi-Barden Frank Rennicke, in dem dieser darüber jammert, dass schon so viele seiner Veröffentlichungen auf dem deutschen Index landeten, schreibt Kain von „Kanaken“, die in Brunnen „pissen“ und „sch…“ und erklärt sich solidarisch mit dem Fäkalmusiker Rennicke:

An anderer Stelle ruft Kain zum Krieg gegen die „Kuffnucken“ (gemeint sind Muslime bzw. der Islam) auf:

Als Reaktion auf einen Medien-Bericht über eine Messerstecherei unter türkischen Mitbürgern, die mit einem Todesopfer endete, meint Kain:

Die Zeitung „Der Standard“ wird von ihm als „jüdisch linker Standard“ bezeichnet…

Am 06. September verlinkt Kain ein Musikvideo des deutschen Neonazi-Liedermachers „Sleipnir“ mit dem Titel „Opa ich vermisse dich“.

Als FPÖler ist Kain natürlich auch erklärter Feind des Antifaschismus:

 

Stefan Kohlbauer schafft’s nicht aus dem braunen Jauchekübel…

October 6, 2011

Stefan Kohlbauer hat reagiert – auf unsere Berichterstattung darüber, dass er ein Neonazi-Konzert zur Unterstützung des Nazi-Verbrechers Erich Priebke besuchen will. Bei der Facebook-Ankündigung für das Konzert steht nunmehr, dass Kohlbauer nicht teilnehmen wird. Auch sein Abonnement für Facebook-Neuigkeiten des braunen Liedermachers Frank Rennicke hat Kohlbauer wieder aufgekündigt. Blauen PolitikerInnen passieren immer wieder solche Missgeschicke: Dass man etwa aus Versehen mit Neonazis auf Facebook befreundet ist oder auch sich irrtümlicherweise für ein Neonazi-Konzert anmeldet…

Nach wie vor Mitglied aber ist Stefan Kohlbauer in der Facebook-Gruppe “Freiheit für Erich Priebke!”. Ist auch das etwa nur ein Versehen?

Screenshot vom 6.10.2011

Nun, Herr Kohlbauer, wo stehen Sie nun eigentlich wirklich politisch? Noch am rechten Rand der FPÖ oder doch mehr im braunen Jauchekübel oder gar beides, wie so viele Ihrer ParteifreundInnen?

Hochrangiger RfJ-Funktionär Kohlbauer besucht Neonazi-Konzert!?

October 2, 2011

Am 12. November 2011 soll in Ostsachsen unter dem Motto „Freiheit für Erich Priebke“ ein konspirativ organisiertes und beworbenes „Solidaritätskonzert“ für den Nazi-Kriegsverbrecher Priebke mit den Neonazi-Bands „Die Lunikoff Verschwörung“, „Bunker 16“ und „Words of Anger“ stattfinden. Auf “Facebook” ist man bemüht, auch österreichische Gäste für das Konzert zu mobilisieren.

Einige haben ihr Kommen bereits zugesagt: Zum Beispiel Stefan Kohlbauer, jahrelang Obmann der „freiheitlichen“ Jugendorganisation „Ring freiheitlicher Jugend“ im Bezirk Kirchdorf (mittlerweile übt er diese Funktion nur noch in stellvertretender Weise aus) und FPÖ-Gemeinderat in Pettenbach.

Nicht zum ersten Mal tritt Kohlbauer einschlägig in Erscheinung. Im Jahr 2008 tauchten Fotos von Kohlbauer im Internet auf, auf denen er sich als Fan der Band „Die Lunikoff Verschwörung“ bekannte.

Stefan Kohlbauer mit “Die Lunikoff Verschwörung”-T-Shirt

Auch die Verbindungen Kohlbauers zur Neonazi-Gruppe „Bund freier Jugend“ wurden publik, so nahm er etwa bei einem im Jahr 2007 veranstalteten „Sommerfest“ des BfJ in Steinbach/Ziehberg – gemeinsam mit dem im Moment inhaftierten Neonazianführer Gottfried Küssel – teil.

Blauer FP-Gemeinderat Kohlbauer (1. v. l.) beim “Sommerfest” des BfJ 2007 (3. v. l.: Rene Ecklbauer – zu ihm siehe weiter unten)

Die im Moment inhaftierten Neonazis Gottfried Küssel (3.v.l.) und Felix Budin (4.v.l.) bei derselben Veranstaltung…

Die Veranstaltung fand auf dem privaten Grundstück des FPÖ-Gemeinderats von Steinbach, Ernst Kronegger, statt. Kronegger selbst übte sich sogar als Grillmeister (siehe obiges Foto, 2.v.l.)

Im Oktober 2009 dann gab es in Pettenbach Aufregung um „Nazi-Plakate“, die dort von Unbekannten aufgehängt worden waren. Diese hatten ein Foto, das Kohlbauer beim angeblichen Hitlergruß zeigte, als Grundlage für ein selbst gestaltetes FPÖ-„Werbeplakat“ verwendet. Die Lokalzeitung „Sonntagsrundschau“ berichtete in einem Artikel darüber und ließ den bestürzten Kohlbauer zu Wort kommen: „Das war auf einer Party. Ich habe nur jemanden (sic! Ob der Fallfehler bei Kohlbauer oder bei dem Redakteur der Zeitung „Sonntagsrundschau“ liegt, konnte nicht geklärt werden) gedeutet, das war kein Hitlergruß“. Nur kurz angesprochen wurden in diesem Artikel die Verbindungen Kohlbauers zur Neonazi-Szene. Trotz allem behauptete Kohlbauer jedoch, er distanziere sich vom Rechtsextremismus und Nationalsozialismus und jeder anderen Form von Extremismus. Drei Monate vor dem Interview mit der Zeitung Anfang Oktober 2009 war er noch gemeinsam mit Mitgliedern des „Bund freier Jugend“ am Rande einer Antifa-Kundgebung in Wels (OÖ) gesichtet worden. Einige Tage nach dem Interview (!) traf er sich – ebenfalls am Rande einer Antifa-Demonstration in Wels – zu einem Pläuschchen mit dem Welser Neonazi Ludwig Reinthaler.

Nicht nur, dass sich Kohlbauer auf die menschenverachtenden Liedtexte der von ihm wohl sehr verehrten „Lunikoff Verschwörung“ rund um den Sänger Michael Regener (dessen ehemalige Band „Landser“ wurde von einem deutschen Gericht zur kriminellen Vereinigung erklärt) freuen dürfte – auch mit dem Neonazi-Barden Frank Rennicke dürfte ihn ein enges Band verbinden. Zumindest will Kohlbauer immer auf dem Laufenden sein, was auf Rennicke’s Facebook-Seite abläuft…

Uns stellt sich ob solcher Konsequenz hinsichtlich der Verbindungen zur Neonazi-Szene die Frage, wie lange Kohlbauer noch in (hochrangigen) Parteifunktionen der FPÖ agieren kann?!

Ihre Teilnahme am Konzert in Ostsachsen ebenfalls zugesagt hat Waltraud Kronegger (siehe Facebook-Screenshot oben). Die Tochter des bereits erwähnten FP-Gemeinderats von Steinbach übte beim RFJ Kirchdorf eine Zeit lang die Funktion der „Schriftführerin“ aus. Rene Ecklberger, ein ehemaliges BfJ-Mitglied, das Kohlbauer etwa vom BfJ-Sommerfest kennen dürfte (siehe oben), und Thomas Kienberger, ein Innviertler Rechtsextremist, wissen noch nicht, ob sie Zeit finden, den Neonazi-Bands zu lauschen, sie haben als Antwort auf die Konzerteinladung eingetragen, ihr Kommen wäre „unsicher“.

Blauer Funktionär bewirbt Neonazi-Musik

September 24, 2011

Mario Moser ist Funktionär der FPÖ Linz. Er betreibt etwa eine Facebook-Seite mit dem Titel „DETLEF Wimmer mit uns – und wir mit Detlef WIMMER“. Moser interessiert sich jedoch nicht nur für Detlef Wimmer…

Mitte August bewarb er auf seiner Facebook-Pinwand eine Demonstration der deutschen NPD und veröffentlichte nacheinander vier Links zu Videos der deutschen Neonazi-Band „Zillertaler Türkenjäger“, eines der Lieder mit dem Titel „Arisches Kind“ spielten die „Türkenjäger“ gemeinsam mit der Neonazi-Band und kriminellen Vereinigung „Landser“ ein.

Zwischendurch und um gleich jeglichen Verdacht von sich zu lenken schreibt Moser: „Mario Moser <—-ist kein NAZI…geht sich rechnerisch nicht aus..————————>verweis auf mein geburtsdatum!!!“

Aber keine Sorge, Herr Moser! Wir würden niiiieee auf die Idee kommen, Sie seien ein (Neo-)Nazi! Wahrscheinlich wußten Sie einfach nicht, um welche Bands es sich hier handelt (wie soll man schließlich von harmlos und unverfänglich klingenden Titeln wie “Arisches Kind” auf den Charakter der Lieder schließen, nicht wahr?) oder Sie haben aus Versehen die Links auf Ihre Facebook-Pinwand gestellt oder ein linker Hacker hat Ihre Facebook-Seite geknackt und die Links reingestellt oder die Videos sind Ihnen “durchgerutscht”… ist ja schließlich alles möglich. Und außerdem, ja, Sie sind ja nach 1945 geboren, also können Sie ja gar kein Nazi sein, Nazis gibts ja heute nicht mehr und am allerwenigsten in der FPÖ – einer Partei, der Humanismus und Nächstenliebe so sehr am Herzen liegen….!

 

Auch Gudenus hat Kontakte zur braunen “Amanda”

September 23, 2011

Der Blog Bawekoll machte kürzlich wieder einmal auf eines der unzähligen Beispiele für die engen Verstrickungen blauer (Spitzen-) PolitikerInnen mit der Neonazi-Szene aufmerksam. Diesmal ging es um die Nazi-Userin „Amanda Alice Maravelia“, die mit zahlreichen FunktionärInnen der FPÖ auf Facebook befreundet ist, obwohl sie aus ihrer braunen Ideologie keinerlei Hehl macht. Auch der „Standard“ berichtete über diese ungustiöse Angelegenheit. Der blaue Vizeparteiobmann Norbert Hofer versuchte, nachdem seine Freundschaft öffentlich wurde, sich auf billige Weise aus der Affäre zu ziehen. Er behauptete, „Amanda“ sei ihm bei seiner Facebook-Freundesliste „durchgerutscht“, er habe quasi übersehen, wie sie orientiert sei. Wer’s glaubt…

In Zusammenhang mit den mit Amanda befreundeten Blauen noch nicht genannt wurde Johann Gudenus, Landtags- und Gemeinderatsabgeordneter der Wiener FPÖ. Ist auch ihm die braune Amanda „durchgerutscht“ – so wie den ganzen anderen Blauen, die mit ihr befreundet sind/waren? Oder wiegt sich Gudenus einfach in Sicherheit, weil seine Facebook-FreundInnen nicht für die Öffentlichkeit freigeschaltet sind? Wohlgemerkt: Gudenus ist nach wie vor (Stand: 23. Oktober, 20 Uhr) mit “Amanda” befreundet – dies nachdem der „Standard“, stopptdierechten.at und bawekoll über die blau-braunen Verwicklungen berichtet haben und sich Gudenus’ Parteikollege Hofer bereits von der Nazi-Tante “distanziert” hat.

Luca Kerbl – keine Probleme mit Hass-Kommentaren?

September 13, 2011

In der steirischen Gemeinde Fohnsdorf steht am 25. September 2011 eine Gemeinderatswahl auf dem Programm. Als Spitzenkandidat der FPÖ tritt Luca Kerbl, Gemeinderat und RFJ-Obmann von Judenburg, an.

Ein treuer Jünger seines Chefs Strache! Auf seiner Facebook-Seite gibt es zwar nur einige Poster, aber in Sprache und Inhalt unterscheiden sich ihre Kommentare nicht von den Hass-Postings auf der HC-Seite. Der Unterschied zu Strache: Kerbl steht zu seinen Postern und ihren Postings! Kerbl selbst schwadroniert – ganz im Sinne des blauen Parteiideologen Andreas Mölzer – von der Gefahr der „Umvolkung“ (ein Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik, der heutzutage von Rechtsextremen verwendet wird)…

Artikel auf StopptDieRechten.at

Artikel auf DerStandard.at

Neonazi-Konzert in Hall/Tirol

August 27, 2011

Heute, 27. August, soll – offenbar auf einem Firmengelände in Gnadenwald 30 – in Hall/Tirol ein Neonazi-Konzert stattfinden. Treffpunkt für die Veranstaltung ist offenbar ein Cafe in der Faistenbergerstraße, als Veranstalter tritt Harald Frank aus Tirol auf. Das Konzert findet als von der Gruppierung „Heimaterben Tyrol“ veranstaltete „Eröffnungsfeier“ statt, bei der es auch „Musikalische Unterstützung“ geben soll. Bei der Ankündigung des Konzerts wurde gleich vorsorglich hinzugefügt – und dies ist auch als Hinweis auf den Charakter der Veranstaltung zu werten: „Eine Anmerkung noch: Symbole, T-shirts und alles weitere was unter den Verbots § fällt, ist keinesfalls erwünscht, danke dafür!!!“

Auftreten sollen u.a. „Projekt W.“ aus Thüringen und „Finnja“ aus Tirol, auch die „Liedermacherin Isi“ aus Wien hat sich für die Veranstaltung angekündigt und wird vermutlich auftreten.

Projekt W.“ spielten erst kürzlich, am 29. bzw. 30. Juli 2011, bei einem konspirativ organisierten „Zeltwochenende“ der Neonazi-Szene in „Südwestdeutschland“ gemeinsam mit den ebenso braunen Bands/Liedermachern: „Torstein“, „MG42″, „12 Golden Years“, „Preussenstolz“, „Ragnar“ und „Selektion“.

Auf einem 2011 veröffentlichten Demo der Band finden sich Lieder wie „Gute Reise“ (Cover der Band „Kategorie C“), „Heiliges Grab“ (Cover der Neonazi-Band „Frontalkraft“), „Vergeltung“ (Cover der Neonazi-Band und kriminellen Vereinigung „Landser“) und „Guantanamo“ (Cover der Neonazi-Band „Lunikoff Verschwörung“)

Auch auf einem im selben Jahr veröffentlichten Sampler des Neonazi-Labels „White Hope Records“ mit dem Titel „European Day“ sind „Projekt W.“ mit einem Lied („Der Morgen wird unser sein“) vertreten.

Über einen Auftritt von „Projekt W.“ bei einer braunen „Geburtstagsfeier“ im Jahr 2010 wird im einschlägigen Forum „Thiazi“ berichtet: „Eine bis daher unbekannte Band “Projekt W” begann zu spielen. Es wurden ausschlieslich Cover bekannter Bands gespielt! (Stahlgewitter, Freikorps, Division Germania,..). Dann gab es ein kleines Päuschen und der Sänger von Projekt W betrat als “Solist” mit Gitarre die Bühne. Auch er spelte ausschlieslich Cover (…) Nach einer weiteren Pause spielte Projekt W wieder.Es ging weiter mit Covermusik von Sleipnir, Division Germania, KC, Radikahl,…..!“ (Fehler wie im Original)

Die Tiroler Sängerin „Finnja“, die ebenfalls in Hall auftreten soll, veröffentlichte 2010 ihr erstes Album „Für’s Vaterland“ bei dem Neonazi-Label „Oldschool Records“. Im selben Jahr coverte sie auf einer Promo-CD ein Lied der deutschen Neonaziband „Stahlgewitter“. Darüber hinaus ist „Finnja“ auch auf einem 2011 von der braunen Internet-Gemeinschaft „Thiazi“ veröffentlichten Sampler neben Bands mit klingenden Namen wie „Haken X“, „Braune Brigade“ und „Arische Jugend“ mit einem Lied („Weißt du wie es ist?“) vertreten.

Auch die Wiener „Liedermacherin Isi“ wird möglicherweise in Hall auftreten, zumindest will sie anwesend sein. „Isi“ bewegt sich im Umfeld von „Blood and Honour“ Wien, im Jahr 2009 spielte sie bei einem Konzert von „Blood and Honour“ in Kroatien. Auch mit Alexander Christian, dem ehemaligen Generalsekretär der Rechtsanwaltskammer, ließ sie sich ablichten. 2010 stattete sie dem braunen Jugendtreff „Objekt 21“ in Desselbrunn (Oberösterreich) einen Besuch ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheit durch Bräunlinge?

August 15, 2011

Nachdem wir kürzlich einen Blick in den braunen Kärntner Sumpf warfen, wollen wir uns diesmal mit Oberösterreich beschäftigen, genauer gesagt mit einem Bediensteten einer örtlichen Sicherheitsfirma. Nicht gerade selten kriechen Menschen mit rechtsextremer bis brauner Gesinnung bei derartigen Firmen unter – wohl in der Hoffnung – dort ihre Gewaltgelüste und -phantasien ausleben zu können und Macht über andere haben zu können. Hannes Schneider aus Wilhering arbeitet bei einem Security-Dienst in Marchtrenk. Politisch steht er der FPÖ nahe und verehrt den Nationalsozialismus – dies tut er auch auf Facebook vor seinen über 400 FreundInnen – darunter viele FPÖ-FunktionärInnen – kund:

Am 20. April grüßte Schneider einen verfaulten Psychopathen und Massenmörder…

Auch braune „Musik“ hört Schneider gern…

Er warnt vor Angriffen auf “Nazibuden”…

Schneiders besonderer Hass gilt Menschen türkischer Herkunft – er ruft zu Gewalt gegen sie auf und lebt seine rechtsextremen Vernichtungsphantasien offen aus:

Schneider ist für seine Gewaltbereitschaft amtsbekannt – und stolz darauf…

Wenig überraschend verfügt Schneider über zahlreiche Kontakte zur FPÖ und fühlt sich dieser offenbar eng verbunden – zur Erinnerung: Jede Freundschaftsanfrage bei Facebook muss von der Person, bei der angefragt wurde, erst akzeptiert werden…:

Andreas Panek, FPÖ-Gemeinderat Korneuburg

Anton Pertl, FPÖ-Gemeinderat, Millstatt

Andreas Rabl, FPÖ-Stadtrat, Wels

Alfred Pfeiffer, FPÖ-Fraktion Wien-Brigittenau

Werner Rogner, FPÖ Weissenbach an der Triesting

 


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